Standort Singapur für Deutsche Firmen sehr interessant
Durch die Lage in Südostasien hat Singapur stark von der Globalisierung profitiert. Dies kommt deutschen Unternehmen sehr entgegen, denn der Stadtstaat hat einen der weltweit größten Containerhafen. So können riesige Schiffe Tag und Nacht andocken, um dann Produkte in alle Welt zu bringen. Hierzu zählen auch viele Automobile, welche in Singapur hergestellt werden. Durch die andere Arbeitsmoral der dortigen Arbeitskräfte fallen weitaus weniger Arbeitslöhne an als hierzulande.
Der kilometerlange Hafen ist idealer Ausgangspunkt für Geschäfte mit Südostasien. Hier steigen zudem die Nachfragen aus Thailand, Vietnam und Indonesien nach Chemieprodukten. Da für Indonesien der Automobilabsatz rasant steigt und eine Umsatzsteigerung von bis zu 30 % in den kommenden 10 Jahren zu erwarten ist, können Automobilhersteller hier gute Geschäfte machen.
Die deutsch-singapurische Handelskammer weist darauf hin, dass Singapur im Zentrum der Globalisierung liegt. Denn nach Malaysia ist die europäische Union zweitgrößter Wirtschaftspartner von Singapur. 2010 wuchs die Wirtschaft um über 14 Prozent, so konnte Singapur eine beispielsweise Aufholjagd hinlegen, was die Finanzkrise angeht. Weiter ist auch Singapur auf die Umweltfreundlichkeit ausgerichtet. So zählen e-Mobilität, grünes Bauen und Energieeffizienz an oberster Priorität.
Hersteller die Autos mit Clean Diesel herstellen, rechnen weiter mit steigenden Absatzzahlen. Jedoch ist der Automobilmarkt in Singapur sehr begrenzt, da das Autofahren dort sehr teuer ist. So wird angestrebt, dass man dort Autos mit kleineren Motoren im Angebot hat. Diese kosten durchschnittlich 85.000 Singapur Dollar, was etwa 50.000 Euro entspricht. Sieht man die Autopreise in Deutschland für ein kleines und sparsames Modell, sind die Preisunterschiede immens.









