Juni 28th, 2009 by Petty

Ein weißer Halbmond und fünf Sterne zieren den roten Streifen der Nationalflagge Singapurs, darunter befindet sich noch ein ebenso breiter, ungeschmückter, weißer Streifen.
Das Rot der Nationalflagge Singapurs steht hierbei für Freundschaft und Gleichberechtigung unter der gemischten Bevölkerung, das Weiß für Moral, Werte und, in der malaysischen Tradition, für Reinheit.

Rot gilt bei den Chinesen als Farbe des Glücks und gleichzeitig bei den Malaisen als Farbe des Mutes.
Die Nationalflagge Singapurs wurde 1959 das allererste Mal empor gezogen, in dem Jahr, in dem Singapur eine sich selbst regierende Kronkolonie Großbritanniens wurde.
Der Halbmond verkörpert die relativ neu gegründete, ambitionierte Nation und ist zusätzlich Symbol für den Glauben der Malaisen bzw. der Moslems.
Die Sterne gelten den Chinesen und verdeutlichen die Vorbildfunktion der Volksrepublik China für Singapur. Die Zahl Fünf soll überdies an das Wunschbild des Staates Singapur erinnern, welches Demokratie, Frieden, Fortschritt, Gerechtigkeit und Gleichheit in sich vereint.

Juni 28th, 2009 by Petty

Singapur ist der kleinste Staat in Südostasien, dennoch ein Stadtstaat und zudem der Namensgeber für den Inselstaat, in dem sie sich befindet.
Der Name „Singapur“ bedeutet übersetzt so viel wie „Löwenstadt“ und geht auf eine Legende zurück, in welcher sich ein hinduistischer Prinz, der um die Hand einer buddhistischen Prinzessin anhielt, zunächst mit einem Löwen duellieren wollte. Jedoch erklärten Löwe und Prinz sich gegenseitig den Frieden, bevor es überhaupt zum Kampf kommen sollte.

Typisch für Singapur ist ein Fabelwesen namens Merlion, eine Verschmelzung von Löwe und Fisch.
Die Bevölkerung Singapurs ( 4,8 Millionen Menschen) setzt sich aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen zusammen: Der Großteil davon sind Chinesen (um 72%), es leben jedoch auch Malaisen, Inder und andere Völker auf der Insel Singapur, die sich teilweise nicht so gut verstehen wie der Prinz und der Löwe aus der Sage.
Staatlich bemüht man sich aber diesbezüglich sehr um Wohlklang und Zufriedenheit, zum Beispiel mit Regelungen im Wohnungsbau, sodass keine räumliche Segregation oder Ähnliches entstehen kann.

Mai 16th, 2009 by Petty

Mit den steigenden Kosten für medizinische Leistungen in den Industrieländern ist das Thema „Medizintourismus“ ein bedeutender Industriesektor geworden. Nach aktuellen Berichten im Branchendienst Focus on Travel News http://www.ftnnews.com belaufen sich die Einnahmen aus diesem Sektor allein in Asien im Jahr 2007 auf 3,4 Mrd. Dollar. Die Asian Medical Tourism Analysis geht von einem Wachstum von 17,6 Prozent zwischen 2007 und 2012 aus. Die fünf größten Incoming-Länder sind Thailand, Singapur, Indien, Malaysia und die Philippinen.

Die kostengünstigen Behandlungen ohne Wartezeiten machen Asien zu einem der interessantesten Märkte für den Gesundheitstourismus. Allein 2007 haben mehr als 2,9 Mio. Gäste den Kontinent besucht, um sich in Behandlung zu geben. Eine Schlüsselrolle spielen das Thailand Bumrungrad International, das Bangkok Hospital Medical Center, Singapurs Parkway Health und Raffles Medical Group, Indiens Apollo Hospitals und das St. Lukes Medical Center mit der Medical City auf den Philippinen. Allein auf Thailand entfielen im Vorjahr rund 1,5 Mio. ausländische Gesundheitstouristen, die etwa 1,1 Mrd. Dollar Einnahmen brachten. Zu den boomenden Medizintouristen-Destinationen gehört Indien. Neben den herkömmlichen westlichen Behandlungen werden hier auch Ayurveda, Aromatherapie, Yoga und Akupunktur angeboten. 2007 sind rund 450.000 Medizintouristen nach Indien gereist.

Singapurs Gesundheitssystem und die Qualität der Leistungen sind weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Verglichen mit anderen asiatischen Ländern liegen die Kosten hier deutlich höher. Dennoch haben 400.000 Patienten den Service des Stadtstaates genutzt. Bis 2012 erwartet man sich Zuwächse auf rund eine Mio. Patienten jährlich. Neu als Gesundheitsdestinationen sind Malaysia und die Philippinen. In Malaysia waren 2007 rund 340.000 Patienten aus dem Ausland in Behandlung. Die meisten Patienten kamen aus Indonesien und Singapur. Experten rechnen in der Boom-Nation mit Wachstumsraten von 25 bis 30 Prozent bis 2010. Ähnlich verhält sich die Zahl auf den Philippinen: 2007 waren es etwa 200.000 Patienten aus Asien, Mikronesien und dem Nahen Osten. In Zukunft werden es vermehrt auch US-Amerikaner und Europäer sein, die sich hier behandeln lassen werden.

Das Geschäft mit der Gesundheit boomt aber nicht nur in Asien, sondern auch in Mittel- und Südamerika. Und da die Anreise für US-Bürger verhältnismäßig kurz ist, boomen Behandlungen in Ländern wie Chile oder Argentinien. Dass sich die Behandlungen in diesen Ländern für die Patienten aber durchaus lohnen, zeigen die Kostenvergleiche: Angeboten werden meist Gesamtpackages, die neben der medizinischen Betreuung auch die Übernahme der An- und Abreise sowie Transfers im Land umfassen. Eine Herzoperation bei einem 87-jährigen Amerikaner würde in dessen Heimatland 40.000 Dollar kosten, in Indien kostet das Gesamtpaket inklusive Reise 8.000 Dollar. Aber auch zwischen den einzelnen Anbieterländern herrscht ein erheblicher Preisunterschied: Operationen, die in Chile 5.000 Dollar kosten, werden in Argentinien bereits um 2.000 Dollar angeboten.

Der kürzlich veröffentlichte Bericht mit dem Thema „Chancen des zukünftigen Medizin-Tourismus in Asien“ geht davon aus, dass der Markt bis 2010 ein 40 Mrd.-Dollar-Geschäft mit rund 780 Mio. Patienten sein wird. Über die Qualität der Gesundheitsleistungen gibt es jedoch keinerlei Diskussionspunkte: Moderne Technologie, in Europa oder in den USA ausgebildete Ärzte sind selbstverständlich. Das kann man etwa am Bumrungrad mit mehr als 600 Ärzten sowie 800 Krankenschwestern und Pflegern sehen. Über eine Mio. Patienten, davon 400.000 aus fremden Ländern, werden dort jährlich behandelt. Für die stationäre Behandlung stehen mehr als 550 Betten einschließlich Intensivstation sowie 80 Luxuszimmer und Suiten zur Verfügung. Allergie-, Kinder-, Dialyse-, Herz-, Haut- und Neurologie-Abteilung sowie ein Eye Laser Refraction Center gehören ebenso zum Krankenhaus wie Kindergarten, japanische Gaststätte, Cafe und Schnellrestaurant. Das Krankenhaus wird als Public Company an der Stock Exchange of Thailand gehandelt.

Juli 15th, 2007 by Petty

Offizieller Name
Republik Singapur

Geographische Lage
Fernost
103° O – 104° O / 1° N – 1° 30′ N

Geschichtliches Gründungsjahr
1965

Politisch abhängig von
Malaysia bis 1965

Einwohner/Staat
4.492.150 Einwohner (2006)

Hauptstadt
Singapur
103° 51′ O 1° 18′ N
3 400 000 Einwohner

Grösste Stadt
Singapur (3.400.000 Einwohner)

Amtssprache
Malaiisch, Chinesisch, Tamilisch, Englisch

Codes
SG, SGP, www.*.sg

Landbeschreibung
Singapur

Landesgrenze gesamt
0 km

Gesamtfläche
693 qkm

Landfläche
683 qkm

Wasserfläche
10 qkm

Küstenlinie
193 km

Angrenzende Länder
keine

Tiefster Punkt
Singapore Strait 0 m

Höchster Punkt
Bukit Timah 166 m

Währung
1 Singapur-Dollar (S$) = 100 Cents

Unabhängigkeit
9. August 1965 (von Malaysia)

Nationalfeiertage
9. August (Tag der Unabhängigkeit von 1965)

Zeitverschiebung
7 Stunden (zu Deutschland)

Religionen
Buddhisten 54,0 %, Christen 13,0 %, Hindus 4,0 %, Moslems 15,0 %, Sonstige 14,0 %

Ethnische Gruppen
Chinesen 78,0 %, Inder 7,0 %, Malaien 14,0 %, Sonstige 1,0 %

Adjektiv
Singapurisch

Bewohner
Singapurer

Bewohnerin
Singapurerin

UNO-Mitgliedschaft seit
1965

andere Organisationen
Commonwealth

Juli 14th, 2007 by Petty

Willkommen auf unserer Singapur Seite!

Singapur: eng. Republic of Singapore

Wir werden hier die wichtigsten Informationen zum Thema Reisen und Ausreise nach Singapur sammeln.
Die Republik Singapur (malaiisch Republik Singapura) ist ein Insel- und Stadtstaat und das kleinste Land in Südostasien.

Der Name Singapur entstammt dem Sanskrit und setzt sich zusammen aus Singha und Pura , bedeutet also Löwenstadt.

Bei der Besiedlung im 7./8. Jahrhundert bekam das damalige Fürstentum zunächst den Namen Temasek (Stadt am Meer). Laut einer Legende flüchtete im 14. Jahrhundert ein hinduistischer Prinz aus Sumatra dorthin. Er war wegen einer Heirat mit einer javanischen (buddhistischen) Prinzessin in die politischen Wirren zwischen dem hinduistischen Sri-Vijaya-Reich von Sumatra und dem buddhistischen Majapahir-Reich auf Java geraten. Der Legende zufolge soll der Prinz im dichten Dschungel einen Löwen gesehen haben (was allerdings nicht möglich ist, da es Löwen in diesem Teil der Erde nicht gibt. Wahrscheinlicher ist ein Tiger). Dieses Ereignis war für den Prinz aufregend genug, um den Ort fortan “Löwen-Stadt” zu nennen.